Lichtkunstobjekt
pacemaker. – Mischa Kuballs Lichtkunstobjekt
Eigens für die Stadtwerke Düsseldorf entwickelte der in Düsseldorf lebende Künstler Mischa Kuball ein raumgreifendes, pulsierendes Konzept, das derzeit vier Positionen auf dem Gelände der Stadtwerke umfasst: das Lichtkunstwerk pacemaker.
Ausgangspunkt
Ausgangspunkt für die Entwicklung des Kunstwerks war die Feststellung, dass das Kraftwerk in Flingern – obwohl es rund um die Uhr Strom, Wärme und Energie produziert – in der Dämmerung im Grunde nicht sichtbar ist und nachts im Dunkeln liegt. Die aber ständig vorhandene Energie, ihr Fließen und Strömen, sollte nun künstlerisch herausgestellt werden. pacemaker. visualisiert daher weithin sichtbar mit Hilfe eines einheitlich pulsierenden Lichtstroms die unkenntlich im Dunkeln liegende, markante Kraftwerkslandschaft und verweist somit positiv auf die stete Präsenz von Energie und Energieströmen.
Der Künstler
Licht ist das zentrale Medium Mischa Kuballs. So arbeitet er in seinem Werk mit scheinbar endlosen Varianten dieses Mediums und setzt Licht in allen nur denkbaren Erscheinungsformen ein. Dabei errichtet er Rauminstallationen oder verwandelt Architekturen in eigenständige Lichtkörper – wie beispielsweise 1990 das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf. Kuball geht es dabei nicht um die künstlerische Ausstaffierung von Orten, sondern um ihre Veränderung. Das Licht verwandelt Orte, unterstreicht ihre Bedeutung, ohne ihnen etwas Materielles hinzuzufügen. Der involvierte Betrachter nimmt diese Veränderung auf und wird dadurch Teil des Kommunikationsweges zwischen Lichtquelle, Lichtstrahl und Auftreffen des Lichtstrahls auf der umgebenden Architektur. Meist sind die Arbeiten von Mischa Kuball jedoch zeitlich begrenzt, Ereignisse für die Dauer einer Ausstellung oder ein temporärer Eingriff in den öffentlichen Raum. Nicht so pacemaker., das anhand des Mediums Licht dauerhaft ein neues, pulsierendes urbanes Industriepanorama schafft.
Installation pacemaker.
In der vierteiligen Installation pacemaker. beschreibt Mischa Kuball visuell, was die beiden Industrieanlagen funktional verbindet. Abfall wird in der Müllverbrennungsanlage verarbeitet und umgewandelt in Strom und Wärme: Eine Transformation von Verlorenem in Gewonnenes. Sein Motto lautet: „Müll ist Material am falschen Ort.“ Durch die sinnvolle Umwandlung in Energie wird das vermeintlich wertlose Material wieder ein Wert für unsere Gesellschaft.
Konkret umfasst das Projekt derzeit vier, in einheitlichem Takt pulsierende Lichtobjekte: In der Nähe der Turbinenhalle verweisen acht Scheinwerfer in oktogonaler Anordnung auf einen nicht mehr vorhandenen, ehemaligen Kühlturm. Auch der Turm des Gasturbinenkraftwerks ist, ebenso wie der Kamin der Müllverbrennungsanlage, Bestandteil des Projekts.
Die zwölf Meter hohe Stahlstele am Eingang des Stadtwerkeparks kennzeichnet dessen Eingangsbereich und stellt von der Straße her kommend die optische Verknüpfung zum Kraftwerksgelände dar. Mit sparsamen Mitteln werden so die wesentlichen Aspekte der Energieflüsse in vertikaler Ebene mit den Funktionszusammenhängen der Energieproduktion sichtbar verknüpft und die Identität der Stadtwerke nicht nur den Düsseldorfern auf neue Weise bewusst gemacht.
pacemaker. – der Film
Für unsere Geschäftskunden:
businessjournal
Das mehrmals jährlich erscheinende businessjournal informiert Sie über unsere Aktivitäten im Geschäftskundenbereich.
Zum Journal
Energiecheck
Analysieren Sie Ihren Stromverbrauch
Zum Energiecheck
energieFACTS
Unser Business-Newsletter informiert Sie regelmäßig über aktuelle Energiethemen.
Newsletter abonieren